Dienstag, 22. November 2016

Orangen-Marzipan-Gugelhupf

Zur Zeit komme ich leider nicht sehr oft dazu etwas zu backen, geschweige denn die Rezepte dann auch noch zu verbloggen. Mir fehlt einfach gerade die Zeit. Letztes Wochenende habe ich es aber geschafft mal wieder einen Gugelhupf zu backen. Und weil den alle sooo lecker fanden und ich das Rezept liebe, muss ich es einfach mit euch teilen.




Zutaten:

250g Butter
180g Zucker
1 P. Vanillezucker
5 Eier
375g Mehl
1 P. Backpulver
1 Pr Salz
Abrieb von einer Bio-Orange
Saft von 2 Orangen (ca 200ml)
150g Marzipan






Zubereitung:

Zuerst wird die Butter mit Zucker und Vanillezucker einige Minuten cremig aufgeschlagen. Jetzt die Eier einzeln dazu geben und unterrühren.
Während die Butter-Zucker-Ei Mischung in der Küchenmasschiene vor sich hin gerührt wird, kann man schon mal das Mehl abwiegen und mit dem Backpulver und Salz mischen. Diese Mischung nun esslöffelweise und abwechseln mit dem Orangensaft und Abrieb zum Teig gegeben. Am Schluss wird jetzt noch das Marzipan dazugegeben und gut verrührt. Ich finde das funktioniert sehr gut, wenn man das Marzipan kurz ins Gefrierfach legt, und dann auf einer Küchenreibe fein reibt.



Den Teig in eine gefettete Gugelhupfform füllen und im vorgeheitzten Backofen bei 175°C etwa 1 Stunde backen.







Liebste Grüße
Marlene




Freitag, 9. September 2016

Aprikosen-Käsekuchen mit Haselnuss-Fleur de Sel-Streuseln

Für Käsekuchen gibt es ja unendlich viele Rezepte und Varianten. Ich mag ihn gerne fruchtig mit Obst. Da eignen sich z. B. Himbeeren, Äpfel, Birnen oder wie hier Aprikosen.
Da Käsekuchen bei mir nach dem Backen immer zusammenfällt oder unschöne Risse bekommt ( egal welches Rezept ich probiere, es will einfach nicht klappen ), hab ich einfach Streusel drauf gepackt. So sieht man es nicht. Außerdem bin ich ein großer Streusel-Fan. Ich finde Streusel passen eigentlich immer.
Der Kuchen ist auch wunderbar geeignet wenn man am Tag der Verwendung keine Zeit hat zu backen. Er sollte nämlich einen Tag vorher gebacken werden und über Nacht in den Kühlschrank gestellt werden. Sonst könnte es sein, dass er nicht richtig fest wird.



Zutaten: (26er Springform)

Boden:
150g Butter, kalt
75g Zucker
300g Mehl
1 Ei
1 Prise Salz
2-3 EL Wasser, kalt

Quarkmasse:
5 Eier
180g Zucker
1 P. Vanillezucker
1 P. Vanillepudding zum kochen
750g Magerquark
250g Mascarpone

9-10 Aprikosen (je nach Größe)


Streusel:
100g Vollkornmehl (es geht auch Weißmehl, ich finder aber dass der Geschmack von Vollkornmehl gut zu den Haselnüssen passt)
100g gemahlene Haselnüsse
100g Zucker
100g Butter, weich
2 Messerspitzen Fleur de Sel



So gehts:

Für den Kuchenboden alle Zutaten zu einem glatten Mürbteig verkneten. Damit die kalte Butter gut verknetet werden kann am besten in ganz kleine Stücke schneiden oder auf einer Küchenreibe grob reiben.
Den Mürbteig in Frischhaltefolie wickeln und eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.

In der Zwischenzeit die Quarkmasse vorbereiten.
Dafür die Eier mit Zucker und Vanillezucker verquirlen. Wenn die Masse weißlich wird, den Quark und Mascarpone unterrühren. Wenn sich alles gut miteinander verbunden hat am Schluß noch das Vanillepuddingpulver unterrühren.





Den Mürbteig aus dem Kühlschrank holen, auf einer bemehlten Fläche ausrollen und eine gefettete Springform damit auskleiden. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen (verhindert dass der Teig Blasen bildet).
Die Aprikosen waschen und halbieren. Mit der Schnittfläche nach unten auf dem Mürbteig verteilen.
Jetzt die Quarkmasse darauf verteilen und glatt streichen.





Den Kuchen schonmal ohne die Streusel bei 180°C in den vorgeheitzten Backofen schieben.

Für die Streusel alle Zutaten zu einem krümeligen Teig kneten. Nach 30 min. Backzeit kommen die Streusel dann auch auf den Kuchen. Den Kuchen noch weitere 35-40 min. backen.







Den Käsekuchen dann am besten bei Sonnenschein auf dem Balkon oder der Trasse genießen!





Liebste Grüße
Marlene

Freitag, 2. September 2016

Creamy chocolate chia overnight oats

Kaum zu glauben, aber dieser Traum aus Schokolade ist tatsächlich ein gesundes und vollwertiges Frühstück. Es ist eiweißreich, ballaststoffreich, hält durch die komplexen Kohlenhydrate der Haferflocken lange satt, enthält keinen raffinierten Zucker und schmeckt dabei trotzdem unglaublich schokoladig. Das sind doch mal gute Nachhrichten für alle Schleckermäuler und Schokoholics wie mich ;-)



Zutaten: (1 Portion)

100ml Milch
100g Magerquark
1 EL ungezuckertes Kakaopulver
1 TL Honig
etwas Zimt (optional)
4 EL Haferflocken
1 EL Chiasamen




Zubereitung:

Milch, Quark, Kakaopulver, Honig und Zimt in einem hohen Gefäß mit dem Pürierstab mixen. Geht aber auch im Mixer. Die Haferflocken und die Chiasamen zur Schokomilch geben und verrühren. Das Ganze dann in ein verschließbares Glas füllen und über Nacht im Kühlschrank quellen lassen.
Am nächsten Morgen dann nur noch aus dem Kühlschrank holen und genießen.



Liebste Grüße
Marlene

Freitag, 26. August 2016

Schoko-Kirsch-Streuselkuchen vom Blech

Schokolade und Kirschen sind eine tolle Kombination. Wenn dann auch noch Streusel dazukommen ist das für mich einfach perfekt. Schokoladig, saftig, fruchtig und crunchy zugleich. Hier muss man sich nicht entscheiden, man bekommt alles auf einmal. Yipiee, der nächste Kaffeeklatsch ist gerettet.




Zutaten:

Für den Boden:
250g Margarine
200g Zucker
1 P. Vanillezucker
4 Eier
350g Mehl
1 P. Backpulver
100g Zartbitterschokolade
50g Kakaopulver
50g Raspelschokolade

1 Glas Sauerkirschen


Für die Streusel:
300g Mehl
200g Butter
150g Zucker
1 Pr. Salz





Zubereitung:
Für den Rührteig wird erst die Margarine mit Zucker, Vanillezucker und Eiern schaumig gerührt. Danach Mehl mit Backpulver mischen und unterrühren.
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und zusammen mit Kakaopulver und Raspelschokolade unter den Teig rühren.
Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und glatt streichen.

Die Kirschen abschütten und abtropfen lassen. Anschließend gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

Alle Zutaten für die Streusel krümelig verkneten und auf den Kirschen verteilen.



Das Blech in den vorgeheitzten Backofen schieben und etwa 30 Min. bei 200°C backen.






Liebste Grüße
Marlene

Freitag, 8. Juli 2016

Eine No Bake Erdbeer-Limetten-Torte

Weil Erdbeeren einfach nach Sommer schmecken, weil sie zusammen mit Limetten unschlagbar sind und weil Kühlschranktorten bei heißen Temperaturen sowiso die beste Wahl sind hab ich heute das Rezept für eine Erdbeer-Limetten-Kühlschranktorte für euch. Geht ganz easy und macht durch die verschiedenen Schichten trotzdem richtig was her.




Zutaten: (24 er Springform)

Boden:
200g Vollkorn Butterkekse
100g Butter

Erdbeerschicht:
350g Erdbeeren, geputzt und klein geschnitten
65g Zucker
350g Magerquark
130g Schlagsahne
5 Blatt Gelatine

Limettenschicht:
65ml Limettensaft
40g Zucker
150g Magerquark
70g Schlagsahne
2 Blatt Gelatine
evtl. Lebensmittelfarbe





Zubereitung:

Für den Boden, die Butterkekse ganz klein zerbröseln. Dafür die Kekse entweder in einen Gefrierbeutel füllen und mit einem Wellholz draufhauen bis die Kekse nur noch Brösel sind, oder in den Mixer geben und kurz auf mittlerer Stufe mixen. Funktioniert beides ziemlich gut.
Danach die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und mit den Keksbröseln vermischen. Die Masse auf dem Boden einer Springform festdrücken. Die Springform jetzt bis zur Weiterverarbeitung in den Kühlschrank stellen.


Für die Erdbeerschicht werden als erstes die Erdbeeren mit dem Zucker püriert. Jetzt den Quark unterrühren. Die Sahne steiff schlagen und unter die Quark-Erdbeermasse heben. Die Gelatine erst ein paar Minuten in kaltem Wasser einweichen, dann mit wenig Wasser in einem Topf erwärmen bis sie sich aufgelöst hat. Jetzt 2-3 EL von der Quarkmasse zur Gelatine in den Topf geben und gut verrühren. So kann sich die Gelatine schon mal an die Masse gewöhnen. Erst jetzt die gesamte Gelatinemasse zum Quark rühren.
Die Masse kommt jetzt in die Springform auf den Keksboden und dann wieder in den Kühlschrank.

Die grüne Schicht funktioniert jetzt genauso, nur dass statt Erdbeerpüree Limettensaft und grüne Lebensmittelfarbe untergerührt wird.
Sobald die Erdbeerschicht schon ganz leicht fest geworden ist (das geht im Kühlschrank relativ schnell) kann die 2 Schicht auch in die Springform gegossen werden.

Den Kuchen jetzt mind. 6 Stunden, besser über Nacht im Kühlschrank lassen.




Wer mag kann den Kuchen noch mit Kokosflocken, Erdbeeren, Limettenscheiben etc. verzieren.






Liebste Grüße
Marlene

Samstag, 11. Juni 2016

Strawberry Cheesecake - Ein Erdbeer-Käsekuchen mit weißer Schokolade

Was passiert, wenn man sich nicht entscheiden kann, ob man eher Lust auf Erdbeerkuchen oder auf Käsekuchen hat? Richtig, heraus kommt ein Erdbeer-Käsekuchen. Gut, dass ich mich nicht entscheiden konnte. Diese Käsekuchen Variante ist nämlich sowas von gut!! Ein perfekter, frischer Sommerkuchen.



Zutaten: (für eine Springform mit dem Durchmesser 24cm)

Boden:
120g Butter, kalt
60g Zucker
250g Mehl
1 Ei
2 EL Kakaopulver
1 Pr. Salz
2-3 EL Wasser, kalt

Käsemasse:
500g Magerquark
250g Mascarpone
100g weiße Schokolade
3 Eier
100g Zucker
1 P. Vanillezucker
300g Erdbeeren





Zubereitung:

Als erstes für den Mürbteig die Butter in kleine Stücke schneiden, oder auf einer Küchenreibe grob reiben (Das geht super, wenn die Butter eiskalt ist). Mit den anderen Zutaten für den Boden mischen und zu einem festen Teig kneten. Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie wickeln. Etwa 1/2 Stunde in den Kühlschrank legen.




Für die Käsemasse wird als erstes die Schokolade im Wasserbad geschmolzen.
Quark mit Eiern, Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Jetzt noch die Mascarpone unterrühren.
Die Erdbeeren waschen und klein schneiden. Etwa 150g von den Erdbeeren pürieren. Erdbeerpüree und Erdbeerstücke zur Käsemasse geben und vorsichtig verrühren. Ganz am Schluß kommt die geschmolzene weiße Schokolade dazu und wird vorsichtig untergerührt.

Den Mürbteig aus dem Kühlschrank nehmen, nochmal kurz kneten, und dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Eine Springform (24 cm) damit auskleiden.
Die Quarkmasse darauf geben und gleichmäßig verteilen.

Den Kuchen bei 180°C etwa 70 Minuten backen.





Ich habe für die Deko noch ein paar Erdbeeren mit 1 EL Zucker eingekocht und püriert. Danach mit ein paar kleingeschnittenen Erdbeeren auf dem Kuchen dekoriert.





Liebste Grüße
Marlene



Freitag, 3. Juni 2016

Schoko-Kokos-Fudge Pralinen

Naschkatzen aufgepasst. Diese genialen kleinen Bällchen bestehen aus nur 4 Zutaten. Die Pralinen sind ganz schnell gemacht und schmecken einfach mega lecker. Außerdem sind sie (Roh-)Vegan, Gluten-,Zucker-und Eifrei. Gesund also.

Manchmal brauche ich einfach ein Stückchen Schokolade. Ohne das geht dann erstmal gar nichts mehr. Aber manchmal hab ich auch Lust auf etwas Süßes möchte aber keinen Zucker, oder andere ungesunde Dinge oder Zusätze zu mir nehmen. Da bin ich dann sehr dankbar für Rezepte wie diese für süße Schoko-Kokos Bällchen. Und wenn sie dann auch noch ruckzuck zubereitet sind, umso besser...




Zutaten: (für ca. 20 Stück)
200g getrocknete Datteln
4 gestr. TL Kakopulver
1 Pr. Salz
2 EL Kokosflocken





Zubereitung:
Die Datteln in einem kleinen Topf 5 Minuten weich kochen. Danach mit dem Kakao, Kokosflocken, Salz und 2 EL vom Kochwasser mit einem Stabmixer zu einem klebrigen Brei pürieren.
Die Masse jetzt für etwa 30 Min einfrieren, so lässt sich die Masse gut weiter verarbeiten.
Wenn die Masse fester ist, daraus kleine Bällchen formen und in Kokosflocken wälzen.


Die Pralinen bewahrt ihr am besten im Kühlschrank auf.






Liebste Grüße
Marlene